PARODONTOSEBEHANDLUNG

Um ein natürliches Lächeln dauerhaft zu erhalten, sind nicht nur gesunde Zähne, sondern auch gesundes, festes Zahnfleisch erforderlich. Die Parodontitis (meistens Parodontose genannt) ist eine Entzündung des Zahnhalteapparates. Sie ist weit verbreitet: laut WHO leiden unter den Erwachsenen 73,2% an einer schweren oder mittelschweren Parodontitis, bei den Senioren sind es 87,8%. Wenn sie nicht behandelt wird, gehen im Rahmen des entzündlichen Prozesses Zahnfleisch, Bindegewebe und Knochen verloren. Meist verläuft die Krankheit über viele Jahre schmerzlos, und erst Spätfolgen wie Zahnwanderungen, Zahnlockerung bis hin zum Zahnverlust machen auch dem Laien den Ernst der Erkrankung deutlich.

Zur Zahnerhaltung notwendige Behandlungsmaßnahmen reichen von vorbeugenden Behandlungen bis hin zu knochenaufbauenden chirurgischen Eingriffen. Eine systematische Parodontitisbehandlung bedeutet im wesentlichen eine Reinigung der Wurzeloberflächen. Es werden Bakterien und Keime entfernt, die Sie selbst, auch bei bester Pflege, nicht entfernen könnten. Moderne Methoden bringen schnell Linderung. Schonende, minimalinvasive Behandlungen ermöglichen eine schrittweise Erholung und Heilung.

Wir können mittels Gendiagnostik in besonderen Fällen das Krankheitsrisiko bestimmen, und – falls nötig – die Keime gezielt antibiotisch bekämpfen.